"Wären 93% der Alleinerziehenden Männer, hätten wir andere Gesetze."Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin AÖF

"Die Versorgung von Kindern für den Start in ein gesichertes

Leben muss verpflichtend vom Sozialstaat garantiert sein."                               Ewald Plachutta,Star-Gastronom    

"Kinder in Ein-Eltern-Familien sind mehr als doppelt so häufig von Armut betroffen wie andere Kinder. Damit haben sie von Anfang an schlechtere Startbedingungen. Jedes Kind hat das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard. Deshalb unterstütze ich die Forderung nach einer Unterhaltssicherung für Kinder!"

Verena Fabris, Leitung Beratungsstelle Extremismus

"Als wirtschaftstreibender Vater von drei Kindern, die mit einer weitgehenden Halbe-Halbe-Regelung aufwachsen, ist mir die Problematik der Zeit - und Geldschere höchst bewusst. Ich begrüße daher die Forderung von Maria Stern nach der schon lange fälligen Kinderkostenanalyse als Basis für eine notwendige Reform des Unterhalts-gesetzes. Die Zeit läuft. Das gilt vor allem für den alles prägenden Lebensabschnitt KINDHEIT."

Hannes Martschin, PR Agentur

 

 

Gesundheit von Kindern und Jugendlichen

in Ein-Eltern-Haushalten

 

 

Es ist erwiesen, dass sich Kinderarmut auf die Gesundheit der betroffenen Kinder und Jugendlichen auswirkt. Dies hat unmittelbare und langfristige Beeinträchtigungen zur Folge.

 

Bei armutsbetroffenen Kindern tritt ein Mehr an Kopfschmerzen, Nervosität, Schlafstörungen und Einsamkeit auf.“ (Die Armutskonferenz)

 

* Von Armut betroffene Kinder leiden vermehrt an Atemwegserkrankungen, was auf feuchte, zugige Wohnverhältnisse zurückzuführen ist. Schimmelpilzbefall in Wohnräumen ist ein anerkannter Indikator in der Armutsforschung

 

* Wenn beim Essen gespart werden muss, ist Qualität nicht finanzierbar

 

* Auf die Entwicklung der Zähne hat Kinderarmut sichtbare Folgen

 

* Durch den spärlichen Wohnraum fällt es den Kindern und Jugendlichen schwerer, sich zu konzentrieren und zu entspannen. Das Erlernen eines Instrumentes oder schulische Erfolgserlebnisse können erheblich darunter leiden.

 

* Dass es einen direkten Zusammenhang zwischen Armut und Fettleibigkeit gibt, bewies kürzlich eine deutsche Studie. (Prof. Eva Münster der Universität Mainz 2014)

 

* Jugendliche, die zu Drogen greifen oder sich einem übermäßigen Medienkonsum hingeben, entfliehen nicht selten dem tristen, von Armut geprägten Alltag zu Hause.

 

* ExpertInnen wissen: Kinder und Jugendliche, die von Armut betroffen sind, sind öfter krank, verletzen sich häufiger, sind schlechter gekleidet, leiden unter Isolation, fahren kaum auf Urlaub, werden schneller Mobbingopfer, haben ein reduziertes Selbstbewusstsein und sind öfter von Teenagerschwangerschaften betroffenen 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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